die NÖ Umweltverbände
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Silvester bewusst gestalten: Umweltverbände geben Tipps

Der Jahreswechsel steht bevor und für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gehören das traditionelle Feuerwerk und Böller zum Feiern genauso wie Getränke dazu. Weniger erfreulich hingegen ist das für Umwelt und Gesundheit und das Abfallaufkommen. "Für die Müllabfuhren gibt es nach dem Jahreswechsel viel zu tun. Wir raten daher zu Silvester zum Griff einer Mehrweg-Tasche. Wer beim Einkaufen bei der Auswahl auf Getränke in Mehrwegverpackungen leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Auch die richtige Entsorgung des Altglases ist wichtig. Getrennt wir in Weiß- und Buntglas," führen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände" aus. Die Trennung von Altglas ist aufgrund der strengen Qualitätsanforderungen der Verwertungsindustrie wichtig. "Beispielsweise wird bereits durch geringe Fehlwurfmengen die Farbqualität von recyceltem Weißglas gestört. Selbst leicht eingefärbtes Weißglas gehört zum Buntglas", klären beide auf. Experten berichten, dass bereits eine grüne Flasche ausreicht, um - bei der Wiederverwertung - 500 kg Weißglas zu verfärben. Die kommunale Abfallwirtschaft hat zur Jahreswende zudem mit abgebrannte Knallkörper, Böller und Feuerwerksraketen zu tun. Die müssen tonnenweise entsorgt werden. Pernkopf: "Was in der freien Natur auf den Boden fällt, bleibt dort auch liegen. Für unser Wild und für Tiere in der Landwirtschaft birgt das Gefahren." Kasser fügt hinzu: "Wir plädieren gerade im Sinne unserer Umwelt zu mehr Einsicht und Verantwortungsbewusstsein zu Silvester".

Abfall vermeiden: Feuerwerk in Hände von Profis
Feuerwerkskörper sind mit Spreng- und/oder brennbaren Stoffen gefüllt. Das Zünden von Feuerwerkskörpern birgt daher immer Verletzungs- und Brandgefahr. Gebrauchsanweisungen und Altersbeschränkungen sind unbedingt zu beachten. Anton Kasser rät eindringlich "Verzichten sie nach Möglichkeit auf ein Feuerwerk oder legen sie es in die Hände eines Profis. In jedem Fall sollten sie keine Raketen in der Nähe von Personen zünden. Meiden sie brennbarer Umgebung, wie z.B. in Räumen, im verbauten Gebiet, bei Trockenheit (dürres Gras oder Laub), im Wald oder in Waldnähe. Keinesfalls sollten Feuerwerkskörper in Wohnräumen, auf Dachböden oder in Kellerabteilen gemeinsam mit Brennstoffen aufbewahrt werden." Außerdem könnten Feuerwerkskörper einen Schalldruckpegel von bis zu 170 dB erreichen. Ein Düsentriebwerk in 25 Meter Entfernung weist rund 140 dB auf. "Ältere Menschen, Kleinkinder sowie Wild- und Haustiere leiden stark unter dem Lärm. Heißen wir das Jahr unserer Umwelt zuliebe, stressfrei und möglichst abfallarm willkommen", enden Stephan Pernkopf und Anton Kasser.

Restmüllanalyse in NÖ: Richtige Trennung und Recycling sparen Ressourcen

In NÖ werden jährlich rund 232.000 Tonnen Abfälle aus den Haushalten über den Restmüll entsorgt. Um Rückschlüsse über die Bestandteile und das Wertstoffpotential zu geben, wird in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung des Restmülls untersucht. Die aktuell durchgeführte Restmüllanalyse 2018/2019 zeigt, dass im Restmüll noch ein hoher Anteil an Wertstoffen vorhanden ist. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände", betonen deshalb gemeinsam: "Die Analyse des NÖ Restmülls zeigt, dass eine noch bessere Trennung erhebliches Potential hat. Insbesondere ist der hohe Anteil an Bioabfällen im Restmüll zu nennen. Die rund 28%, die in den Tonnen landen, wären in der Biotonne besser aufgehoben." Umgerechnet auf die Gesamtjahresmenge an Restmüll in NÖ sind das jährlich rund 63.800 Tonnen an biogenen Abfällen. Zudem finden sich jährlich in den NÖ Restmüllbehältern rund 26.400 Tonnen Kunststoffe, 9.900 Tonnen Glas oder 6.600 Tonnen Metalle. Pernkopf konkretisiert: "Eine Hochrechnung im Rahmen des NÖ Abfallwirtschaftsplans 2018 zeigt, dass jährlich Wertstoffe im Ausmaß von über 3 Millionen € im Restmüll landen und anschließend auch noch teuer entsorgt werden müssen. Wir setzen hier laufend mit den Kampagnen des Landes NÖ und der Umweltverbände an, um auch weiterhin mit der Bevölkerung an Verbesserungen zu arbeiten."

Ressourcen einsparen - richtige Trennung ist Klimaschutzbeitrag
Besonders in Bezug auf den Anteil der Bioabfälle im Restmüll weist Kasser auf die Möglichkeiten einer besseren Ressourcennutzung hin: "Abfälle, die richtig über die Biotonne oder den Grünschnittsammelplatz entsorgt werden, werden in unserem Bundesland in über 80 Kompostanlagen aufbereitet. Dort werden aus Abfällen qualitätsgesicherte Komposte hergestellt und beispielsweise wieder für Landwirtschaft oder Landschaftspflege eingesetzt. Kompostieren ist praktisch gelebter Klimaschutz und ein Paradebeispiel für eine Kreislaufwirtschaft." Durch den Einsatz von Kompost wird CO2 als Kohlenstoff im Boden gebunden.
Die getrennte Sammlung von Metallen, wie Aluminium oder Stahlschrott sind weitere Beispiele dafür, welche positiven Umwelteffekte durch die Abfallwirtschaft und richtige Trennung durch die Bevölkerung erzielt werden. Der Einsatz von recycelten Aluminium oder Stahl spart bei der Produktion über 80 % der klimarelevanten Emissionen. In NÖ werden jährlich über 26.000 Tonnen Metalle aus Haushalten getrennt gesammelt und dem Recycling zugeführt. Das entspricht in etwa der gleichen CO2-Einsparung, wie 35.000 Autos von der Straße zu nehmen. Pernkopf und Kasser enden: "Die durchgeführte Restmüllanalyse für NÖ ist eine wesentliche Grundlage dafür, die Qualität der Abfalltrennung zu analysieren. Wir sind hier bereits auf einem guten Weg, denn heute werden in NÖ 62 % der Abfälle aus den Haushalten einem Recycling zugeführt. Unsere Anstrengungen legen wir auch weiterhin darauf, den Anteil von Wertstoffen im Restmüll zu verringern, um sie wieder in den Kreislauf zu bringen. Die kommunale Abfallwirtschaft in NÖ leistet hierfür auch in Zukunft wertvolle Arbeit für die Bevölkerung.

Übernahme - Altholz

Übernahme - Altholz
Seit 1. Jänner 2019 gilt die novellierte Recyclingholzverordnung. Die wichtigste Änderung ist jene der strikten Trennung zwischen Abfällen, welche Altholz und kein Altholz darstellen.
Somit wollen wir auf diesem Wege deutlich machen, dass die RHV Grüne Tonne GmbH lediglich folgende Abfälle unter der Kategorie Altholz übernehmen kann.
Altholz:
• Unbehandeltes Holz
• Paletten sauber
• Schalungsplatten (ohne Zementklumpen)
• Parkettböden
• Leimholz
• OSB-Platten
• Spanplatten
• Holzverpackungen
• Holzmöbel

Hierbei ist zu erwähnen, dass kleine Schrauben und Nägel sowie kleine Metallteile (z.B.: Scharniere < 5cm) toleriert werden, größere Anhaftungen aus anderen Materialien jedoch ein Problem darstellen.

Folgende Abfälle stellen laut der novellierten Recyclingaltholzverordnung thermische Abfälle dar, die die RHV Grüne Tonne auf Grund der hohen Verbrennungskosten als Sperrmüll verrechnen muss.
Kein Altholz:
• Fenster, Fensterstöcke,
• Türen, Türstöcke
• Kabeltrommeln
• imprägniertes Holz aus dem Außenbereich
• Holzfaserdämmplatten
• MDF-Platten
• Brandholz
• Verbundmaterialien mit hohem Holzanteil
• Laminatböden
• Parkettböden verklebt
• Paletten verunreinigt
• Multiplex- und Siebdruckplatten
• Altholz mit Bitumenanstrich, Dachpappe
• Holzverpackungen thermisch

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Batterien und Akkus gehören nicht in den Restmüll

Alte Batterien und Akkus im Restmüll stellen ein oftmals unterschätztes Sicherheitsrisiko für Mensch und Umwelt dar. Anlässlich des Internationalen Tages der Batterien am 18. Februar ruft die Elektroaltgeräte-Koordinierungsstelle (EAK) zur richtigen Handhabung auf und informiert über die sachgemäße Sammlung und Entsorgung von Batterien und Akkus. Die NÖ Umweltverbände unterstützen diese Aktivitäten.

Batterien und Akkus sind kleine Energiekraftwerke, die den reibungslosen Betrieb unserer Elektrogeräte ermöglichen. Je nach Batterie-Typ können sie neben wertvollen Rohstoffen wie Nickel, Mangan, Kobalt, Kupfer oder Lithium auch Quecksilber und andere Schwermetalle enthalten, die giftige Emissionen verursachen.

In NÖ werden rund 780 Tonnen Batterien im Jahr gesammelt. Auf keinen Fall gehören die Batterien in den Restmüll. Jeder Konsument kauft im Schnitt 17 Batterien im Jahr, doch nur 45 Prozent der Batterien werden gesammelt und einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt.

Niederösterreich bietet in seinen 430 Sammelzentren die Möglichkeit diese kostenlos abzugeben. Auch in Geschäften, die Batterien und Akkus verkaufen, können ausgediente Energiespender kostenlos in dafür vorgesehenen, gekennzeichneten Batteriesammelboxen abgegeben werden

NÖ größte Umweltaktion geht wieder an den Start: der Frühjahrsputz 2019

30.000 engagierte NiederösterreicherInnen sammeln jährlich im Rahmen der Frühjahrsputzaktion "Wir halten NÖ sauber!" Abfälle, die gedankenlos aus dem Auto, vom Rad oder einfach im Gehen weggeworfen wurden ("Littering"). NÖ Bevölkerung leistet dabei über 100.000 freiwillige Arbeitsstunden!

Halte auch DU Niederösterreich sauber und werde Teil einer tollen Gemeinschaft, die Abfall sammelt, trennt und dabei einen ganz wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leistet!

JETZT reinklicken und in deinem Umweltverband ANMELDEN:
https://www.umweltverbaende.at/fruehjahrsputz

Unterstützung des niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis 2019

Studien zeigen, das 91 Prozent der Niederösterreicher Recycling als "sehr wichtig" oder "eher wichtig" bezeichnen. Eine beachtliche Zahl, die für das Umweltbewusstsein in Niederösterreich spricht. Neben diesem starken Umweltgedanken setzen die NÖ Umweltverbände auch auf konkrete Handlungen und die Umsetzung. 41 Prozent der Befragten sind sich nicht bewusst, welcher Abfall in welche Tonne gehört. Hier setzen die NÖ Umweltverbände mit einer Vielzahl an Projekten an.

Die NÖ Umweltverbände ermutigen daher zur Teilnahme am niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis 2019. Gemeinsam mit ganz Niederösterreich ist die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKÖ Niederösterreich auf der Suche nach ausgezeichneten Projekten, die aufgrund Innovationscharakter, Praxistauglichkeit und abfallwirtschaftlicher Relevanz bei der Abschlussveranstaltung des niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreises am 24. April 2019 in der Burg Perchtoldsdorf prämiert werden.

Noch bis 28. Februar 2019 können kreative Projekte eingereicht werden: Die Einreichunterlagen sind unter dem Kennwort "NÖ Abfallwirtschaftspreis" per E-Mail an abfallwirtschaftspreis@wknoe.at zu senden.
Mehr Informationen rund um die Veranstaltung: www.wirtragenverantwortung.at



Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu Lebensmittel im Abfall in der Weihnachtszeit

Die NÖ Umweltverbände und das Land NÖ machen mit TV-Spots in der Vorweihnachtszeit auf den Wert von Lebensmittel im Abfall aufmerksam.

Dezember 2018
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Vorstoß zu Plastiksackerlverbot wird begrüßt

"Das von der Bundesregierung geplante Verbot von Plastiksackerln und Mikro-Plastik in Kosmetika sowie Reinigungsmitteln ist auch ein bedeutender Schritt für die Abfall- und Kreislaufwirtschaft", betont LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände".

Dezember 2018
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Frühjahrsputz 2018 - Beeindruckende Bilanz

Von März bis Juni halfen wieder tausende Freiwillige mit, den Abfall und Unrat aus der Landschaft bei der Frühjahrsputzaktion "Wir halten Niederösterreich sauber” einzusammeln.

Mai 2018
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DVD und Multimedia-Set " Sei ein Held?!"

Ein in vielen Schulgegenständen verwendbares Multimedia-Set der NÖ Umweltverbände
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Service zur Tierkörperbeseitigung

Die 5 TKB-Sammelstellen im Gebiet des AWV-Neunkirchen ermöglichen eine kostenlose, hygienische, saubere und unkomplizierte Entsorgung von:

- toten Heimtieren
- tierischen Abfällen (ohne Verpackung)
- verunfallten, toten Wildtieren

Die Sammelbehälter werden aus hygienischen Gründen gekühlt und regelmäßig entleert.

Standorte:
- AWZ Steinthal Seebenstein, Natschbacherstraße 1 - 2824 Seebenstein
- Abwasserverband Ternitz, Doblerstraße 2 - 2630 Ternitz
- Abwasserverband Oberes Schwarzatal, Alois Orth-Allee 12 - 2640 Gloggnitz
- Bauhof Grünbach, Sesselbahnstraße 19 - 2733 Grünbach/Schneeberg
- GAV Aspang-Feistritz, ARA Olbersdorf, B 54 - 2870 Aspang-Markt

Für weitere Auskünfte oder Informationen wenden Sie sich bitte an:
Abfallwirtschaftsverband Neunkirchen
An der B 17, 2624 Breitenau
Telefon: 02635-64751 Fax: 02635-62656
E-Mail: office@awv-neunkirchen.at

Keine Lebensmittel im Abfall!

Trotz Teuerungen, privater und globaler Finanzkrisen und dem damit verbundenen Druck, Kosten sparen zu müssen, werden weltweit Lebensmittel in den Müll geworfen.
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10 Jahre NÖLI

900.000 Liter Biodiesel jährlich aus Speiseöl und -fett - ein Beitrag zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.
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ILLEGALE ABFALLSAMMLUNG

Im ganzen ostösterreichischem Raum und somit auch im Bezirk Neunkirchen kommt es seit Langem zu rechtswidrigen Abfallsammlungen durch nicht befugte Personen oder durch Sperrmüll- und Kleinmaschinenbrigaden............

pdfweiter (213 KB)

Umwelttheater der Umweltverbände

Die NÖ Umweltverbände präsentieren: "Es kumd zrugg". Ein Kindertheaterstück über den richtigen Umgang mit unserem Müll.
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"Sauberhaft Feiern" in NÖ

Mit den Sauberhaften Festen setzt NÖ einen weiteren Schritt zur Müllvermeidung und macht Feste zu einem noch angenehmeren Erlebnis für uns alle.
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Mit den Sauberhaften Festen setzt NÖ einen weiteren Schritt zur Müllvermeidung und macht Feste zu einem noch angenehmeren Erlebnis für uns alle.
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Aspangberg-Sankt Peter

Hargassner Hackschnitzelanlage

Hargassner Hackschnitzelanlage , 25 KW, BJ: 2006, 5m Raum...
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